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Agenda21-Konzept als wirtschaftsfeindlich abgelehnt – FDP Neuss unterstützt Neusser Einzelhandel

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Mit vollem Verständnis reagierten der FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig und der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Hans-Peter Fantini auf den Protestbrief der Neusser Einzelhändler, welche das Konzept der „Agenda21“ zur Neusser Innenstadt vollständig ablehnen.

„Ich kann die Befürchtungen und Argumente des Einzelhandels absolut nachvollziehen. Seit Jahren kämpfen wir als FDP im Neusser Rat und im Wirtschaftsausschuss für„Urbane Mobilität“, wobei nicht nur alternative Verkehrsformen angesprochen werden. Besonders die Belange der Bürger, welche im innerstädtischen Bereich wohnen und leben, zur und von der Arbeit kommen und die zentralenInteressen des Einzelhandles werden berücksichtigt. Das bedeutet vor allem, dass die Erreichbarkeit der Innenstadt für Besucher, Kunden und Anwohner mit dem Auto gewährleistet werden muss.“

Die gewaltigen Investitionen der letzten Jahre in Radwege und deren Ausbau, gerade im Kernbereich der Innenstadt ist am Bürger und den Einzelhandel vorbei erfolgt. Verkehrskonzepte im Bereich Breite Straße/Kanalstrasse sowie Bergheimerstrasse sind umgesetzt worden, ohne dass es belastbare Zahlen dafür gab. Im Resultat, und das kann man jeden Tag mit bloßem Auge sehen, ist die sooft angesprochene Wende hin zur Fahrradstadt in Neuss nicht erfolgt. Diese Wende wird auch nicht erfolgen, denn man kann einer Stadt Neuss doch nicht einfach Konzepte aus Dänemark oder anderen Städten überstülpen, ohne die Menschen mitzunehmen. 

Sich ausschließlich auf die Benachteiligung des motorisierten Individualverkehres unter Betonung des alternativlosen Umstiegs auf Fahrräder und ÖPNV zu versteifen, ist ein ideologischer Irrweg, nicht nur für den Neusser Einzelhandel, sondern auch für alle Bewohner im Bereich der Innenstadt. 

„Urbane Mobilität ist mehr als der Bau von Radwegen. Es umfasst ein Konzept von Mobilitätscentern in einem Gürtel um die Innenstadt, welche für den Umstieg auf ÖPNV, Rad und Fußweg konzipiert sind. Lokale Packstationen für die Anlieferung von Einkäufen aus dem Innenstadt Einzelhandel so wie Ladestationen für alle Arten von alternativen Verkehrsmitteln sind die Stichworte, die hier greifen.

Urban bedeutet vor allem, die Innenstadt für alle Besucher attraktiv zu machen.  Dabei hat sich der Besuchsgrund für die Innenstadt deutlich gewandelt. Heute ist es mehr denn je Erlebnis statt Versorgung. Die Straßenbahn ist da ein eher negatives Erlebnis, das v.a. für die Eltern mit Kindern ein Stressfaktor bedeutet. Ein weitläufiger, begrünter Fußgängerbereich würde Möglichkeiten und Chancen zur Belebung geben“, fasst Michael Fielenbach, Bürgermeisterkandidat der FDP das Modell der FDP hierzu zusammen. Ein fundamentaler Unterschied zwischen der ideologisch verirrten Vorstellung der Agenda 21 und der FDP-Neuss.

Im Übrigen war es die FDP im Rat, welche gegen die Subventionierung der „Agenda21“ gestimmt hat. Sie ist klarein politisches Anhängsel und sollte als solche auch benannt und nicht subventioniert werden.

„Ich schlage Herrn Kehl vor, sich doch als Stadtentwicklungsdezernent für die Stadt Neuss zu bewerben, dann müsste er auch endlich einmal Verantwortung für seine Planungen übernehmen“, so der FDP-Chef Fielenbach.

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