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Digitale Bildungschancen nutzen – was macht die Stadt Neuss?

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Michael Fielenbach, Vorsitzende der Neusser FDP und Fraktionsvorsitzender Manfred Bodewig sind sich einig, dass durch die Maßnahmen des Bildungsministerium NRW die Bildungschancen aller Schülerinnen und Schüler in Neuss auch in diesen besonderen Zeiten des „besonderen Distanzlernens“ eindeutig gesichert sind und dass die Landesregierung die Schülerinnen und Schüler nach ihren Möglichkeiten bestmöglich unterstützt. Sie sind sich aber auch darüber einig, dass das nur die halbe Miete ist und da hapert es gewaltig auf Stadtebene, v.a. bei der zuständigen Beigeordneten Frau Dr. Zangs. hier ist noch viel Luft nach oben.

Es wurde noch nie soviel für die Schülerinnen und Schüler in NRW gemacht wie seit der Regierungsübernahme 2017 durch CDU/FDP. Davon konnte man während der unsäglichen Bildungspolitik unter SPD und Grünen nur träumen. Die Koalition aus CDU und FDP haben eine Investitionsoffensive für die Schulen des Landes gestartet, die ihres gleichen sucht, betonen beide FDP-Politiker. In den vergangenen Monaten konnten die Schulträger davon im Bereich Digitalisierung profitieren. So hat NRW als erstes Bundesland ein flächendeckendes Sofortprogramm zur Ausstattung mit digitalen Endgeräten für alle Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, die sich kein digitales Endgerät leisten können, aufgelegt. Sowohl in der Strategie als auch in der Umsetzung einzigartig.

Neuss profitiert aus dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler mit 850  tsd. Euro und 690 Tsd. Euro für die Ausstattung der Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten. Aus dem „DigitalPakt Schule“ des Bundes stehen für NRW weitere 1,05 Milliarden Euro für Schulträger und deren Infrastrukturmaßnahmen für die Digitalisierung der Schulen bereit. Aber bereits da zeigt sich schon das städtische Defizit, obwohl die digitale Infrastruktur wichtige Voraussetzung für digitales Lehren und Lernen schaffen würde. Hier hat Neuss lediglich 4,314 Millionen Euro beantragt. Allerdings widmet sich die Stadt Neuss auch analogen Infrastrukturverbesserungen, wie Mensen, moderne Schultoiletten und bauliche Verbesserungen und die Landesregierung hilft mit zweistelligen Millionenbeträgen. Sowas gab es auch noch nicht, denn die Schulen sind unter rot-grün verfallen, aber ob das gerade bei der Digitalisierung der Schulen hilft, bezweifeln Bodewig und Fielenbach stark. Leistungsfähigere Leitungen und Server wären beim Homeschooling und nicht nur dabei wohl die bessere Variante, wundern sich die beiden Politiker. 

Beide verfolgen ein Ziel: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben die besten Bildungschancen verdient – analog und digital“ und sie müssen in die Lage versetzt werden, auch in Corona Zeiten ein anständiges Abitur hinzulegen. Das Bildungsministerium tut dafür alles, die Beigeordnete Frau Dr. Zangs findet man, außer bei einem frei vorgetragenen Vortrag hier eher selten bis gar nicht. Seit einem Jahr passiert kaum etwas. Seitdem die Schulen wieder geöffnet haben hat sich im Vergleich zum Pandemiebeginn in den Schulen der Stadt Neuss, wo sie die Schulträgerschaft innehat, nichts verändert. Weder CO2-Ampeln noch Luftreinigungsgeräte wurden angeschafft. Im Vergleich der Anstrengungen und der Fülle an Konzepten, die Frau Dr. Zangs und der Bürgermeister Breuer bei der Übernahme die Jugendstilsammlung in kürzester Zeit auf die Beine gestellt hat, glänzt sie bei den Schülerinnen und Schülern mit Abwesenheit und beschwert sich sogar über Mehrarbeit und Nachschichten. Vielleicht ist das Interesse hier nicht so riesig, unsere Schülerinnen und Schüler aber hätten es verdient. Sie sind unsere Zukunft, das ist die Realität und keine nett anzusehenden Jugendstilmöbel im Museum.

Dieses Engagement auf kommunaler Ebene wäre der zweite Teil der Miete gewesen.

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