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FDP: Kurze Beine, aber lange Wartezeiten für Grundschulen in Neuss

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Wichtige Sanierungsprojekte für Neusser Grundschulen verzögern sich erneut. So wird der Neubau der Dreikönigenschule frühestens 2026 fertig sein. Erst auf mehrfache Nachfrage des schulpolitischen Sprechers der FDP Neuss, Bernd Kahlbau, verriet das Gebäudemanegement Neuss in der Sitzung des Schulausschusses (09.02.21) diese erneute Terminverschiebung und damit die erneute Enttäuschung für Familien und Schule. Gemäß Ratsbeschluss vom 12.07.2013 sollte die Verlagerung der Grundschule 2012 ins Hammfeld nur eine vorübergehende Maßnahme sein. „Auf diese Zusage haben Eltern und Kinder vertraut“ (Arbeitskreis Dreikönigenschule – zurück ins Viertel“, Auszug). Warum wird damit eine völlig neue Planung mit dem neuen Titel „Schulzentrum Weberstraße“ gestartet? Ende 2017 wurde die Sechszügigkeit der Comenius-Gesamtschule an der Weberstraße beschlossen. Und der Rückkehrbeschluss für die Dreikönigenschule?

Die FDP Neuss hatte schon im Vorfeld dieser Entscheidung gefordert, die Folgeproblematiken nicht zu vergessen und auf Einhaltung bestehender Zusagen an Eltern und Schule bestanden. Leider ohne Erfolg. Aber die Realität hat jetzt die damaligen Entscheider, SPD, Grüne und CDU, eingeholt: In Panik die Gesamtschulerweiterung nicht rechtzeitig stemmen zu können, kommt jetzt die Parole: „Zurück auf Los: Neuplanung“.Also mindestens noch bis 2026 Bus-Shuttle zum Hammfeld und zur Turnhalle.Besonders peinlich: Selbst das Gespräch mit den Betroffenen wurde nicht gesucht.

Ähnlich fatal die Umplanung zur Münsterschule. Ende 2019 hatte der Schulausschuss einstimmig den Abriss von zwei nutzlosen Pavillons für 2020 beschlossen, um zumindest dort eine Gymnastikhalle für die Schülerschaft bauen zu können. Der im Jahr 2019 stadtweit durchgeführte „Fitness-Check“ von Sportamt und SSV zeigte nämlich eine eklatante Ungleichverteilung von Fitnesswerten bei Neusser Grundschulen auf. Dabei sind die Ergebnisse für die Münsterschule besonders erschreckend. Auch diese Grundschule muss mit einem Bus-Shuttle zu einer weit entfernten Turnhalle fahren.

Besonders enttäuschend: Der Abriss der Pavillons ist im neuen Plan noch nicht einmal terminiert, kann also frühestens 2025 beginnen. Neuss nennt sich gerne „Sportstadt Neuss“.Wenn sich eine Kommune so schlecht um die Fitness seiner Jüngsten kümmert, um seine Zukunft, dann ist ein solcher Titel peinlich und irreführend.

Fast überflüssig zu sagen: Auch hier wird die Planungsänderung nicht kommuniziert und soll wohl durch geschickte Gestaltung der Excel-Tabelle nicht auffallen.Eine solche Arbeit des Gebäudemanegements Neuss ist nicht länger akzeptabel.

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