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FDP Neuss fordert: JETZT POTENZIALE AUSSCHÖPFEN UND NEUSS FIT HALTEN

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Die Corona-Pandemie und die notwendigen Maßnahmen zu deren Bekämpfung werden auch in Neuss deutliche Spuren hinterlassen. Laut einer kürzlich veröffentlichen Umfrage der IHK, spielen bereits 20% aller Unternehmerinnen und Unternehmer im Einzelhandel ernsthaft mit dem Gedanken der Geschäftsaufgabe. In der Gastronomie und im Bereich der Kultur sieht die Lage genauso aus. Das wird sich als erstes auf unsere Innenstadt auswirken und dann in viele Lebensbereiche ausstrahlen. Wenn die Stadtkasse unter einem absehbar dramatischen Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen leidet, so wirkt sich das wiederum auf die Spielräume der Stadt aus in anderen Bereichen, wie der Sportförderung, bei Sozialem und Kultur. Das müssen wir sehr ernst nehmen und jetzt alle Potenziale auszuschöpfen, um dem entgegenzuwirken.  

Dazu meint Jan Raatschen, FDP-Mitglied im Planungsausschuss: „Die großen Drei der neuen Ratsmehrheit, „Rot-Grün-plus“, beschäftigen sich in ihrem Kooperationsvertrag mit wichtigen und drängenden Fragen unserer Zeit. Das finde ich sehr gut und möchte hier auf zwei Themen daraus besonders eingehen, da ich diese für essenziell halte – und zwar eben auch mit Blick auf die besondere Situation durch Corona. Und dabei meine Sicht und die der FDP Neuss darauf erläutern. 

Gewerbeflächen: Unternehmen schreien nach Gewerbeflächen in Neuss! Und zwar ansiedlungswillige Unternehmen genauso, wie auch Alteingesessene, die erweitern möchten. Neuss muss aus meiner Sicht jetzt Gewerbeflächen bereitstellen und entwickeln. Das ist ein wichtiges Signal für einen zukunfts- und wettbewerbsfähigen Standort Neuss. Die damit einhergehenden Herausforderungen müssen wir intelligent lösen. Es gibt tolle Konzepte für moderne Gewerbegebiete, von Moosdächern als Wasserpuffer über Photovoltaikanlagen mit zentralen Stromspeichern für die Versorgung mehrerer Einheiten, zentralen Parkplätzen mit Park-and-Ride-Möglichkeiten und E-Bike-Verleih bis hin zur Integration von Grün- und Erholungsgebieten. Grün statt grau! Und es besteht aus meiner Wahrnehmung auch kein Zielkonflikt zwischen Gewerbe und bezahlbarem Wohnraum, wir müssen nur auch alle möglichen Modelle zur baulichen Verdichtung zielorientiert und vorbehaltsfrei bedenken und diskutieren.  

Innenstadt und Mobilität: Für unsere Innenstadt ist eine komfortable und individuelle Erreichbarkeit essenziell wichtig, auch, um unseren Einzelhandel zu erhalten. Und wenn wir eine lebendige Innenstadt mit breitem Angebot haben möchten, müssen wir den Einzelhandel erhalten. Dabei sollten wir neue Möglichkeiten nutzen und fördern und alte Gewissheiten ablegen. Moderne Autos mit alternativen Antrieben, Elektroautos zum Beispiel sind in Punkto Energieverbrauch und CO2-Ausstoß nicht schlechter als unser ÖPNV, beim Verkehrslärm sogar ein echter Problemlöser. Das können wir nutzen und fördern, ein gutes Beispiel dafür ist das sogenannte Frankfurter Modell: da kann man sein E-Fahrzeug bequem am Parkplatz aufladen und nachher die Gebühr dafür einfach zusammen mit der Parkgebühr am Automaten bezahlt. Das wäre ein möglicher proaktiver Ansatz, ohne einzelne Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen. Entscheidend ist eine ideologiefreie und zielorientierte Herangehensweise.“     

 Jetzt ist der richtige Moment für neue Impulse, wir wünschen uns Mut und Elan für neue Wege. Nicht verhindern, sondern ermöglichen muss die Devise jetzt sein. Diese Initiative findet auch die Unterstützung des Fraktionsvorsitzenden Manfred Bodewig.

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