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FDP Neuss: Wir begrüßen die Initiative der Verwaltung zur Eindämmung des Gänseproblems in den Neusser Erholungsgebieten

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Lange Zeit erschien es, als ob die Verwaltung die Sorgen der Neusser Bürger und Bürgerinnen nicht ernst nehmen würde. Wurden doch schon im Frühjahr dieses Jahres dem Bürgermeister hunderte von Unterschriften von Neussern übergeben, welche durch Initiative der Liberalen Senioren mit Unterstützung durch Wolfgang Neffke gesammelt wurden, die sich über die Zustände in den Naherholungsgebieten der Stadt (hier spez. Jröne Meerke) beschwerten. Durch Verunreinigungen der Gänse in den nahen Erholungsgebieten sei eine Nutzung ohne gesundheitliche Gefährdung durch die Ansammlung der Hinterlassenschaften dieser Tiere nicht mehr gegeben. Eltern beklagten sich, dass ihre Kinder nicht mehr ohne weiteres die Flächen der Anlagen zum Spielen nutzen können. Man habe dies zusammen mit dem Kreismedizinischen Direktor, Michael Dörr, in einem Papier „eindeutig beschrieben“. Und er bestätigte, die Konzentration von gesundheitsgefährdenden Bakterien in diesen Rückständen für Menschen, vor allem für Ältere und Kinder.

Das Problem durch die Konzentration von Gänsen ist damals nicht nur für das Jröne Meerke, sondern auch schon für den Bereich des Stadtgartens durch die FDP publik gemacht worden. In diversen Artikeln und Stellungnahmen haben wir darauf hingewiesen, dass nur eine konsequente und nachhaltige Reduzierung der Population wieder dafür sorgt, dass die Grünanlagen auch für alle Menschen wieder als so genutzt werden können, wie es vorgesehen wurde: ein Ort zur Entspannung und Erholung. Das Nebeneinander von Menschen und Tier sollte dabei im Gleichgewicht bleiben und so natürliche Inseln in den städtischen Räumen der Urbanität bilden.

Es stellt sich die Frage, weshalb diese Probleme und die berechtigten Forderungen der betroffenen Bürger und Bürgerinnen so lange ignoriert worden sind. Von Seiten der Verwaltung kam ja schon der Vorschlag, die Gänseplage als „Attraktion“ für Neuss zu bewerben.

„Wir sind daher der Meinung, dass nur durch eine konsequente Umsetzung von Maßnahmen, auch von unpopulären, die Problematik der übermäßigen Gänsepopulation in den Griff zu bekommen ist. Die Verantwortlichen der Stadt sollten einmal einen Blick nach Heidelberg werfen. Genauer gesagt auf die Neckarwiesen. Dass diese nämlich wieder genutzt werden können, um dort spazieren zu gehen oder zu picknicken, war nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Erst nachdem Dutzende von Jägern beauftragt worden, Gänse zu schießen, um der Überpopulation Herr zu werden, hat sich die Situation gebessert. Aktuell werden dort im Jahr nach Angaben der Stadt Heidelberg durchschnittlich 70 bis 80 Tiere geschossen. Wir haben das schon seinerzeit gefordert und sind immer dafür. Konsequentes Handeln bedeutet eben manchmal auch, unpopuläre Entscheidungen zu treffen und diese dann auch den Bürgern zu erläutern und auch die kritischen Stimmen auszuhalten. Mit der Hinhaltetaktik der letzten Monate jedenfalls wird man dem Anliegen der Betroffenen nicht gerecht“, so die Meinung des Fraktionsvorsitzenden der FDP Manfred Bodewig.

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